Die Liebe in Taten / dröhnt 


Mit jeder Stunde mehr komm ich aus der Enge raus, 
mit jeder Stunde mehr merk ich wies mir entkriecht,
so Ströme des Ichs, sich mal wieder,
ganz beieinander bei sich zu fühlen.

Zu wissen, dass man auf den eigenen Füßen steht,
also dass die dazu gehören, alles.
Ich bin so verdröhnt vertröstet,

Und so geschah es in jener Nacht. 

Meine Augen sind halb zu, 
ich sediere leicht vor mich hin, nehme schleierhaft wahr, 
wie butter, Puddingt - wie verformte Masse anderer Sterne 
verschlingen sich die Farben vor dem Bildschirm. 


Einen Fluss aus kleinen beigen Steinen entlang, wie sie herrunter purzeln weil sich die welt aufeinmal herrum gedreht hat, die beine, füße kleben beide, sich die scheibe und die darauf befindlichen kleinen hässlichen wesen mitdrehen und verzweifeln, 

Ich will in den Wald, ihn abstoßen und anziehen. 
Ich will ihn mitnehmen, 
alles was ich tue - so bei mir - wie egoistisch muss man sein - 
alles ist ich 
ich würde nie lügen, ich würde mir nie unehrlich sein 


Wie sich mein Herz auftut und für 
die kleinsten Teile der Männer und Frauen dort platz wird.

Wie kleine Falten um Augen einen Platz erreichen und ein Satz im vorbeifliegen geworfen oder die Liebe in Taten. 

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