Das ist eine Verdammte Verzweiflungstat und du weißt das

Alles ist erlaubt 


Alles ist erleuchtet, wenn ich die Straßen nach unten gehe, im Winterlichen Frühling der vorherrscht bleibt uns kein Gedanke daran kleben, dass es wohlmöglich noch kälter werden könnte. Ich rede mir ein dass es dies nun war, das ich wiederkomme und der Frühling beginnt und es langsam sich hinzieht, die Monate bis es warm wird das erste Mal. Das Beginnen, der Zwischenstand, alles zwischen kalt und warm braucht jetzt so lange. Und solange ich umhergehe und nicht ankomme. Ich bin Rastlos und erinnere mich daran dass ich mir genau das wünschte, dass ich mich darauf freute, kurz bevor ich ausgezogen bin. Und jetzt sitze ich hier und wünsche mir nur hier rauszukommen, noch nie habe ich die Ferien so gehasst.
Verlassen sitze ich in der Küche, hasse es mich zu bewegen weil bei jedem Schritt sich die Dielen biegen und ohrenbetäubendes Kreischen durch den Flur das Bad in das Schlafzimmer drängt wo sie schläft und sie weiß wo ich trete. 
Ich atme leise und schlafe am Tag. Ich verlasse das Bett nur um zu flüchten. Und das alles nicht weil es Neuigkeiten geben würde. Alles ist genauso schlimm und genauso schön wie vor drei Jahren nur habe ich mich dagegen entschieden weil ich allein sein will, und es liegt auch daran dass es schrecklich war aber auch vor allem daran dass ich es nie mehr missen will allein zu wohnen und ich merke dass jetzt mehr als irgendwann. 
Am schlimmsten ist es dass jeder weiß das man umhergeht dass man auf Klo ist oder Fern sieht oder etwas zu essen macht. 
Verlaufende Steine 

Mein Tag Nacht Zyklus ist im Arsch und das schlimmste ist das mir das rein gar nichts bringt weil ich nicht ins Atelier kann. 


Wie ein kreischender Vogel legt sich das Wachsein über mich in der Nacht, zu stumm zum reden und ich wünschte ich müsste nicht schlafen. Wenn ich wüsste dass ich in vier stunden nicht müde würde. 
Aufstehen müsste drei stunden danach. Ich vermisse die Arbeit.