Ich höre es fängt an zu regnen, das Fenster geht halbspalt breit auf, der regen schreit mir entgegen das wasser nimmt seinen Lauf.

Es ist seltsam, wenn Tage vorbeigehen ohne dass ich über jeden Schritt nachdenke.
Du bist ja in einem richtigen Kreativrausch ist eine lehre Anreihung von Worten, eine lässtige und das stimmt auch alles nicht,
ich kann mich nur hier auf dem Land einmal konzentrieren und mich hinsetzten und malen,
am Stück. Alles wirkt leichter und alles echter. Als wäre alles was ich tue okay.
Trotzdem sehne ich mich nach dem allein sein.
Wir fahren an den Strand und ich schwimme im Fluß der an Omas Garten grenzt.
Wir besuchen alte Freunde und fahren mit dem Auto eine Weile durch die Gegend und erzählen von Opa und von Familiengeheimnissen und über den Brand sprechen sie als wäre es so etwas und mir fällt zum ersten mal auf wie schrecklich das sein muss. Wenn das passiert.
Mit Ingelore sitzen wir im Auto und fahren zu ihrer Kleiderstube. Sie erzählt von Onkel Horst. "Also ruft mich Horst nachdem sie im Assler waren und sagt zu mir, ´Du musst mir jetzt mal einen Rat geben. Wir waren unterwegs und im Assler und dann haben wir gedacht ob wir nochmal zu dir fahren aber die Fraunen sagten dann ach so kurzfristig und ich hätte angerufen aber was wäre das richtige gewesen? Einfach zu kommen, nochmal vom Assler aus anzurufen oder nach Hause zu fahren.´" Und dann sagt sie weiter:" Alles drei ist richtig, wenn ihr angerufen hättet hätten wir sicher keine Lust mehr gehabt denn wir saßen unten am See und haben Bier getrunken und nach Hause zu fahren wäre auch gut gewesen und wenn ihr gekommen wärt, wärt ihr eben da gewesen." Und ich freue mich über diesen kleinen Vortrag.
Das Pastorat ist klein und die Kirche auch und modern. Der Parkplatz besteht aus zwei Rasenstücken die rechts und links an einem Weg liegen und so unscheinbar wirken dass niemand von uns auf die Idee kommt das man ein Auto darauf stellen kann und wir sind verwirrt weil Ingelore sagt hier hinstellen hier hinstellen. Ein Mann mäht den Rasen. Wir gehen in die Kleiderkammer und kramen drei Stunden bis wir wieder fahren. Mein Magen hängt irgendwo.

Ich höre es fängt an zu regnen, das Fenster geht halbspalt breit auf,
der regen schreit mir entgegen das wasser nimmt seinen Lauf.
Ich renne nach unten
ich warte nicht lange
ich mache die tür breit spalt  auf
und lauf

Ich dichte die schlimmsten Reime
über Dinge die man nie mehr vergisst.

Weil Papa und Schwester,
nachdem einmal ums Haus,
und ich durchnässt,
mir nachlaufen, das brennt sich ein.

Balladen über Ferien,
es regnet noch, ich gehe zum Fluss und treibe,
das Wasser ein Loch
in der Seite Momente ein graben im Kopf.

Verhängt bleibt es kurz,
vom himmel schieben sich wolken
als wollen sie sagen sie gehen
und werden doch lieber folgen,
als würden sie uns verstehn.

I AM SO EASILY TRIGGERED THESE DAYS ITS HORRIBLE





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