Gutes Essen ist auch keine Lösung

Und irgendwo zwischen Fieber und echten Mahlzeiten fand ich mich wieder, allerdings, verkrochen in einem viel zu anstrengenden Tagesablauf, welcher um 15 Uhr startet und meist um 04:00 Uhr endet.
Ich versuche mich krampfhaft davon zu überzeugen, dass ich mich diesen Monat nicht schon in der ersten Woche bankrot gewirtschaftet habe und suche nach einem Plan in meinem Kopf.
Ich habe am Samstag eine Verabredung und ich bin gespannt, ja ich bin sogar gespannt, weil ich vielleicht jemanden kennenlernen werde der mir ganz ähnlich ist und ich weiß nur noch, nach Bier und Weißwein onmass wie sich süße Hände berühren, man nach Einstichlöchern sucht und nach Krankheiten die sich in einem überschneiden.
Ich schaue in die wunderschönsten Augen Deine Augen
Ich möchte vor dir stehen und nur deine Augen beobachten,
in der Masse einer Menschengruppe sitzen, mich über eine Lehne lehnen und 
deinen Augen folgen mit meinen und wenn ich im Sommer von schönen Augen redete,
So waren sie niemals so schön wie diese jetzt und niemals, das was ich jetzt sehen und erblassen tuen sie im Gegensatz zu deinen. 
Farben können sie nicht beschreiben, farblos liegen sie wie stille Seen tobende Meere fließende Gewässer und springende Bäche in den Höhlen deiner, alles gleichzeitig und überrennen, übermannen mich und ich versinke darin und genieße, dass es nicht mehr oder weniger ist und begiere dass ich mich nicht dagegen wehren kann. 
Und so kann ich nicht anders, möchte dir entgegenschreien dass ich dich liebe,
liebe dass ich es nicht tue,
nicht will und kann,
verliere mich, genieße es
esse schlafe
träume von deinen Augen. Und eine brennende Leidenschaft wächst in mir.
(ich freue mich nur über beschwipste Gefühle und dieses vor meinen 45 Jährigen Augen vorbeiflatternde Sommerkleid)  Und das, nach all den Monaten nichts ahnender Melancholie :) Wenn es sofort vertraut ist, nach dem ersten Satz und man denkt man hätte nie mit jemand anderem geredet. 
Ich finde langsam wieder mein Gesicht, nur so, also nicht dass ich mich für etwas schämen müsste, bestimmt, aber das meine ich nicht, sondern die Phasen, in denen man in den Spiegel guckt und so ganz anders aussieht und das sind auch meistens die Phasen in denen man anziehen kann was man will und man ist immer unzufrieden.
Ich brauche mehr weiße, hellgraue und hellblaue Kleidung für Frühling, Sommer.
Ich habe meine Hand tausendmal geschrubbt, trotzdem riecht sie schon den ganzen Tag nach Küchenlappen, dabei habe ich noch nicht mal einen...



1 Kommentar:

Jessica hat gesagt…

schön geschrieben!