Ich arbeite an Filmen und Bildern, mehr als an meinem Internet Blog und ich habe ein bisschen ein schlechtes Gewissen aber das ist nicht schlimm.

Entlang der Zeit,
im Fluss und auf roten Plastikstühlen,
bricht der Wurm voller Menschen durch die Stadt,
fährt mich an Plätze an denen ich nicht sein will,

Und leise spricht die Stimme zu mir,
verflossene Zeit ist nur unnütz wenn du denkst du wärst besser.

Und von der Auferstehung der Dinge,
vom großen Mut.

Ich komme dazu, immer wieder, mein ganzes gefühltes Leben lang, mir zu versprechen,
mir Versprechungen zu machen viel mehr als mir Taten zu schenken.
Erbreche Gedanken, Gefühle
Verliebtsein
Vermissen
Reue
und immer wieder diese Intrigen.
Verantwortung rotzen, in Gesichter, und wieder aufnehmen, vom Boden aufwischen, weil es kein anderer macht, nie gemacht hat. Älter werden, und besser. Und immer wieder das Gefühl, schon ein dutzend mal in dieser Situation so einen Eintrag geschrieben zu haben. Und es ist immer wieder schön zu sehen, wie ich mich in mir verliere und sollte begreife, wohlmöglich, dass ich es für eine Weile bleiben sollte.