Logbucheintrag Nr. 5

Ich begegnete letztens verschiedenen Piraten Mannschaften. Sie waren alle sehr aufgeschlossen und fantastisch zu beobachten. Viele hatten “Themen“, so gab es zum Beispiel eine feministische Piratencrew und viele mehr. Nach dem ganzen Hin und Her, welches ich dort auf den Schiffen erlebte, wollte ich einen entspannenden Ausflug mit einem Freund machen. Wir fuhren mit unseren Rädern durch die Stadt, auf den großen Straßen entlang, kamen durch ein Wohngebiet an dessen Ende Felder grenzten, solche, die sich perfekt für Sonntägliche Spaziergänge eignen. Als die Straße immer unbefahrener wurde, beschlossen wir abzuheben. Das geht mit Fahrrädern doch recht gut, wenn man Anschwung hat kommt man leichter nach oben. So hing ich allerdings bald mit meinem Rad in der einen Hand, mit der anderen strauchelnd rudernd in der Luft und wusste nicht wohin mit dem Ding.
Unter mir breitete sich eine Landschaft aus, wie sie am Rande jeder Stadt zu finden ist. Ein brauner Fluss schlängelte sich durch Felder, die aus Wiesen mit hohem verdorrten Sträuchern bestanden. Die Luft war eisig, eine steife Brise wehte, am Horizont ging die Sonne unter, milchig versteckt hinter Nebelschwaden und Wolken. Hier gehen Menschen mit ihren Hunden und oder Familien spazieren.
Ich kam relativ schnell wieder nach unten, ließ aber vorher mein Rad in einen Rhododendron fallen und schwebte weiter, auf einen Baum zu in dem Vier Retriever Welpen hingen und ich so: “Ey, Puppies!!“ und streichelte die son bisschen.
Eigentlich wollten wir ja ungestört rumsausen, aber dann waren dort aufeinmal super viele Leute. Alte Damen in Pelzmänteln gingen die Wege ab und Mädels aus meinem Freundeskreis wateten durch den Fluss. Sie hatten sich ziemlich stark geschminkt. Das mit dem rumsausen wurde leider nichts mehr aber dafür habe ich am Freitag Marcus Kavka getroffen, der hat ein süßes Grinsen drauf.

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