20 bis 40 μm

Ich kann mich auch nachts noch aufraffen, und losfahren.
Langsam wird es immer kälter und als ich auf die Straße trete befinde ich mich in einer riesigen Wolke aus  von dreckigem gelben Licht durchstrahlten Nebelschwaden. Der säuerliche Geschmack in meinem Mund, die Nikotinvergiftung hat es in sich und so fahre ich los, ohne jegliches Licht.
Alles versinkt in Stille und eben der großen Masse an kondensiertem Wasserdampf.
Meine Lippen, kleine Tröpfchen sammeln sich und ich trinke als ich durch die Straßen fege, hindurch und auch auf meiner Haut perlen sie und auf meinen Haaren.
Und dann treffe ich ihn und alles verändert sich auf einen Schlag.

Es geht mir gut und rudern muss ich nicht mehr,
von selbst bauen sich Boote und von selbst kommen Worte
wie Ideen und verbliebene Gedanken sammeln sich und bilden neue Wünsche und Begierden.

1 Kommentar:

F. hat gesagt…

hallo. kann man nichts tun? seit einiger zeit werde ich davon gefangen gehalten