Auf Wolke 7 in den Eklat

Von Banalitäten gedrängt bleibt mir nichts anderes Übrig als mich dem Strudel hinzugeben, darin aufzugehen und mich vollkommen fallen lassen.
Ich bin schon in alles verliebt was nur nach diesem Gebäude riecht, von den dutzenden Wilhelm Wagenfeld Tischlampen in der Bibliothek bis hin zu den Menschen, die mir mit unheimlicher Intensität ihre Hände entgegenschleudern, damit ich sie alle beschütteln, begrüßen, befragen kann.
Ich habe Lacher auf meiner Seite und Angst davor, dass meine Rolle schon jetzt klar sein soll.
Ich sage mir ich habe noch Zeit, und ich will alle Hände beschütteln, alle Menschen freundlich begrüßen und befragen und sie gieren danach genau wie ich.
Apropos Eklat, ich hätte auch sagen können ich fühle mich wie in einer schlechten Soap, tue ich aber nicht. Es mag einem ja schon so vorkommen.

Morgen werde ich mir einen ersten Schaffens-Plan für das nächste halbe Jahr machen,
und nächste Woche wird's ernst.

1 Kommentar:

S hat gesagt…

d.h. du hast jetzt mit dem Studium angefangen? Wow. Und große Pläne wirst du also auch bald schmieden.