Logbuch Eintrag Nr. 3

Ohne große Wellen kommt meine Nacht heute aus, und ohne großes Bestreben gehe ich an den Tag. Das Drängen der Letzten wird heute zu einer angenehmen und vorallem annehmbaren Gemütlichkeit in der ich vollkommen aufgehen kann, ja, sie sogar feiere, verehre. Der Tag bleibt mir, im Angesicht meiner, der Dinge. Mein Bett ist ein Schiff und heute haben wir ruhigen Seegang.

1 Kommentar:

soziopathie hat gesagt…

Nichts zu danken ♥

Ich weiß nie, ob ich es schön oder traurig finden soll, wenn mir jemand sagt, dass er sich mit meinen Texten identifizieren kann, ich schreibe ja nicht unbedingt über die schönsten Themen der Welt … auf der einen Seite ist es schön, weil ich mich dann nicht so allein fühle und nicht ständig denke, dass ich die einzige bin, die so krankes Zeug denkt und fühlt, aber auf der anderen Seite ist es immer wieder traurig, eine weitere Seele zu treffen, die sich in den selben Abgründen verloren hat wie ich.

Alles Liebe. ♥